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Evelyn Schötz

DIE LINKE fordert 365€-Ticket und 15€-Sozialticket auch im Nürnberger Land

Auf Initiative der LINKEN hat der Nürnberger Stadtrat am 17.6.2020 die Einführung eines 365 €-Tickets und eines 15 € Sozialtickets verabschiedet. DIE LINKE im Landkreis fordert den Kreistag auf, den selben Schritt zu gehen.

Die soziale ökologische Verkehrswende wird von breiten Teilen der Bevölkerung als Anspruch gegenüber der Politik formuliert. DIE LINKE engagiert sich seit Jahren innerhalb und außerhalb der Parlamente konsequent gegen Fahrpreiserhöhungen und für einen günstigen und attraktiven Personennahverkehr. Dabei ist die soziale Komponente ein Alleinstellungsmerkmal der LINKEN als Beitrag für eine nachhaltige Verkehrswende.

Nun hat ein Bürgerbegehren der LINKEN in Nürnberg für ein 365 €-Ticket und ein 15 €-Sozialticket, für welches über 20.000 Menschen unterschrieben hatten, einen Coup gelandet und einen Meilenstein in der Verkehrspolitik durchgesetzt. Dieser sieht vor, dass ein 15 €-Sozialticket bereits zum 01.01.2021 und das 365 €-Ticket spätestens zum 01.01.2023 eingeführt und bis dahin auf Fahrpreiserhöhungen verzichtet wird. DIE LINKE. Nürnberger Land hatte im Kommunalwahlkampf für ein 365 €-Jahres und 15 €-Sozialticket für den VGN-Gesamtraum geworben. Kreisrätin Evelyn Schötz (DIE LINKE) dazu: „Wir begrüßen den Nürnberger Beschluss. Aus sozialen und ökologischen Gründen sollte sich auch der Kreistag Nürnberger Land diesem Vorstoß anschließen. Wir setzen uns dafür im Kreistag und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein“.

Einen entsprechenden Antrag hat DIE LINKE Kreisrätin Evelyn Schötz nun an den Kreistag gestellt. Zwar bedauert DIE LINKE, dass der Antrag erst in der Kreistagssitzung im Juli behandelt werden kann, ist aber gleichzeitig zuversichtlich, dass sich auch der Kreistag für die Einführung des Sozial- und 365 €-Ticket, sowie gegen Fahrpreiserhöhungen, entscheidet. Gerade die zeitnahe Einführung des Sozialtickets ist vor dem Hintergrund der Corona-Krise und den damit verbundenen besonderen Härten für finanziell schlechter gestellte Haushalte notwendig.

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