Dietmar Bartsch war für bezahlbare Mieten in Lauf unterwegs!
Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag besuchte am 28.09.2018 Lauf an der Pegnitz. Hintergrund waren die viel zu hohen Mieten in Deutschland, Bayern und im Landkreis. Der Immobilienhai GBW konnte durch "Modernisierungsmaßnahmen" trotz Mietpreisbremse die monatlichen Abgaben der dort Wohnenden erhöhen. Mittlerweile 1.000 € kostet eine Wohnung in Lauf (links der Pegnitz).
Die bayerische Staatsregierung der CSU hat dem Immobilienrießen 33.000 Sozialwohnungen verkauft, trotz nun nachgewiesener nicht vorhandener Notwendigkeit. Das belegte der Untersuchungsausschuss. Dr. Dietmar Bartsch kritisierte dieses Vorgehen im Gespräch mit der Pegnitz Zeitung deutlich, freute sich aber, dass DIE LINKE vor Ort dem Thema einen hohen Stellenwert zuschreibt: "Ich bin stolz auf die engagierten Kandidaten im Landkreis. Die machen das hier ganz großartig!"
Auf Nachfrage, ob die nun gegründete "Bayernheim" dem Problem des fehlenden Wohnraums nicht gerecht werde, antwortete David Filgertshofer (Kreissprecher): "Das ist doch eine Farce. Auf der einen Seite verschebelt Herr Söder Sozialwohnungen im dreistelligen Bereich und jetzt baut er nicht annähernd so viele wieder neu."
Die Stadt Lauf gilt als eines der teuersten Pflaster im Landkreis. Aber auch Diepersdorf ist kaum bezahlbar. "Trotz schlechter ÖPNV-Anbindung verlangen Eigentümer bei uns unerklärliche Preise", findet Kathrin Flach Gomez.
Während eines Haustürgesprächs mit einem jungen Paar, wurde deutlich wie tiefgreifend die hohen Mieten sind: "Wir wissen gar nicht wie wir eine Familie gründen sollen bei diesem niedrigen Angebot bei derart hohen Preisen!"
DIE LINKE möchte 40.000 Sozialwohnungen pro Jahr in Bayern schaffen.
Die neue Mietenkampagne der Bundespartei macht das mit dem Motto "Niedrige Miete, statt fetter Rendite" deutlich.
www.miete-bezahlbar.de


