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Unsere Kandidatin für Europa

KATHRIN FLACH GOMEZ

Über mich

Alter:
32 Jahre

Geburtsort:
Lauf an der Pegnitz

Wohnort:
Diepersdorf

Ausbildung:

  • Abitur am Geschwister-Scholl-Gymnasium Röthenbach a.d. Pegnitz
  • 1. Staatsexamen für Lehramt Gymnasium (Englisch/Geographie)
  • Masterstudium geographische Entwicklungsforschung mit Schwerpunkt Lateinamerika

Tätigkeit:

  • vor der Elternzeit Lehrerin einer Ü-Klasse an der Grundschule
  • seit Beginn der Elternzeit Abschluss des Masterstudiums und Betreuung meines Sohnes

Hobbies:
die Welt bereisen, Literatur, kochen, schreiben, feministische Themen, mit der Gitarre musizieren

Lieblingsliteratur:
von Hermann Hesse über Laurie Penny bis Rebecca Gablé und Val McDermid, ich lese (fast) alles

Lieblingsfilme:
About a boy, Das Leben ist schön, Frida, Coco

Ehrenamtliche Tätigkeiten und Mitgliedschaften:

  • 1999-2007 Mitarbeit in der ev. Jugend Leinburg (Leitung von Jugendstunden, Freizeiten, …)
  • 2006-2007 Umweltreferentin an der Augustana Hochschule Neuendettelsau
  • 2006-2007 Mitarbeit im Sozialreferat der Augustana Hochschule Neuendettelsau (Organisation und Durchführung von Besuchen in Seniorenheimen)
  • 2009 aktiv im Bildungsstreik an der FAU Erlangen-Nürnberg
  • seit 2011 – Organisation und Durchführung von medizinischen Hilfsprojekten in El Salvador
  • seit 2013 – aktiv in der El Salvador-Solidarität (Themenschwerpunkte: Frauenrechte und Abtreibungspolitik)
  • seit 2014 – Mitglied bei Verdi
  • seit 2018 – aktives Mitglied und Teil des SprecherInnenrates von Cuba Si-Bayern
  • seit 2019 – Basisgruppensprecherin der linksjugend [´solid] Nürnberger Land

Mein Name ist Kathrin Flach Gomez, ich bin 32 Jahre alt, Mutter eines zweijährigen Sohnes und verheiratet mit einem Salvadorianer. Ich habe ein Lehramtsstudium in Englisch und Geographie abgeschlossen und beende gerade, mein Masterstudium in der Geographischen Entwicklungsforschung. Englisch und Spanisch beherrsche ich fließend. Italienisch und Französisch habe ich ebenfalls gelernt.

Innerhalb der LINKEN engagiere ich mich als Kreissprecherin im Nürnberger Land zu frauen- und bildungspolitischen Themen, als Sprecherin und Mitgründerin der Basisgruppe von Solid und als Mitgründerin unserer Regionalgruppe „Cuba Si Nürnberg Stadt und Land“ sowie im bayerischen Landesprecherinnenrat von Cuba Si.

Aber nun zum eigentlichen Thema, Europa. Und auch, wenn es ungewöhnlich scheint. Unsere Reise nach Europa beginnt in Bolivien:

Dort durfte ich das Konzept des „Buen Vivir“ kennenlernen, das in seiner Nachhaltigkeit und sozialen Inklusion ein herausragendes Konzept für eine linke Zukunftsvision ist. Linke Regierungen in Bolivien und Ecuador haben es bereits implementiert. Sie verpflichten sich verfassungsmäßig dazu, nicht wirtschaftliches Wachstum, sondern das Wohlergehen und die Gleichberechtigung aller in einer intakten Umwelt anzustreben. Dazu haben sie die Natur zum Rechtssubjekt erhoben.

Außerdem befasste ich mich als Geographin mit Ernährungssouveränität und dem Erhalt der Biodiversität. In Zeiten des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen sind Konzepte wie „Buen Vivir“ oder die Ernährungssouveränität bitternötige Gegenentwürfe zum kapitalistischen „schneller, höher, weiter“. Sie vereinen die ökologische und die soziale Frage und bieten lokalräumlich und global individuelle Lösungsansätze für drängende Zukunftsfragen. Die EU hat die nachhaltigen Entwicklungsziele, kurz die SDGs, ratifiziert. Zu ihrer Umsetzung brauchen Konzepte wie das Buen Vivir dringend ihren Platz in einer EU-Politik. Sie haben das Wohl der BürgerInnen, der Menschen weltweit und unseres Planeten im Sinne. Denn ein „Weiter so“ bei der Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch Konzerne innerhalb des herrschenden kapitalistischen Systems darf es nicht geben!

Über Bolivien geht es nach El Salvador. Das ist meine zweite Heimat. Dort wurde ich mit extremer Armut und krassesten Frauenrechtsverletzungen konfrontiert. In Form medizinischer Hilfsprojekte arbeitete ich mit meinem Mann, der in Kuba Medizin studiert hat, in ländlichen Gemeinden sowie mit lokalen Frauenrechtsorganisationen, nicht zuletzt auch im Rahmen meiner gendergeographischen Masterarbeit zu den reproduktiven Rechten der Frauen in El Salvador, wo ein totales Abtreibungsverbot herrscht.

Armut und gesellschaftliche Machtgefälle im Land werden zementiert von einer von außen übergestülpten imperialistischen Politik.

In der EU-Außenpolitik ist ein dringender Wandel von der imperialistischen Bevormundung, Ausbeutung und Einmischung in die Angelegenheiten des globalen Südens, hin zu solidarischen Partnerschaften auf Augenhöhe notwendig.

Und nun die Brücke von El Salvador nach Deutschland und in die EU: Zusammen mit der salvadorianischen FMLN und unserer Linken, versuchen wir gerade, ein Jugendaustauschprojekt zur politischen Bildung zu initiieren. Das brauchen wir als Linke auch verstärkt in Europa. Denn der Kern linker Politik ist die internationale Solidarität. Unser Streben nach Gerechtigkeit endet nicht an den Außengrenzen der EU oder an Landesgrenzen.

Wir brauchen dringend Wissen übereinander und voneinander – partnerschaftlich vermittelt und vorurteilsfrei.

Innerhalb der europäischen Linken brauchen wir mehr Dialog auch ausgehend von der Basis und nicht nur auf der Ebene von Abgeordneten und FunktionärInnen. Dann kann tatsächlich die Vision eines Europas der Menschenrechte entstehen, nach innen und nach außen.

Unter folgenden Kanälen ist Kathrin Flach Gomez erreichbar:

Kandidatinnenanfrage (Presse & Veranstaltungen): kathrin.flach-gomez@die-linke.de

Anfrage an Kreisverband & regionale Angelegenheiten: info@dielinke-kvnland.de

Allgemeiner Kontakt zur Kandidatin vor Ort: kathrin.flach.gomez@dielinke-kvnland.de

 

Für welches Europa ich streite:

Für ein Europa, das das gute Leben, das „Buen Vivir“ aller im Blick hat, statt die Interessen des Kapitals

Für ein Europa der Nachhaltigkeit, das die Klimafrage mit der Frage nach Klimagerechtigkeit verknüpft

Für ein Europa, das natürliche Ressourcen schützt, statt Konzerninteressen zu verteidigen

Für ein Europa des Austauschs und der internationalen Solidarität statt der Abschottung und des Militarismus